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Das Konzept

Wir möchten hier kurz unser Konzept des Deeskalationstrainings vorstellen:

Merksatz: Die theoretischen und praktischen Schulungen können vor Ort,  in unserem Seminarraum und in unserem Trainingsraum stattfinden.Je nach Absprache ist es unter der Woche wie auch am Wochenende möglich. 

Zunächst müssen wir den folgenden Punkt beachten : Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland spricht in Artikel 2 Absatz2 jedem das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zu. Dies gilt auch für Beschäftigte – Arbeit darf nicht krank machen. Den größten Teil der Verantwortung trägt hierbei der Arbeitgeber. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) weist ihm in § 618 die „Fürsorgepflicht“ gegenüber seinen Beschäftigten zu. Nach den einschlägigen Arbeitsschutzgesetzen und -verordnungen muss der Arbeitgeber gewährleisten, dass ein allein arbeitender Arbeitnehmer bei einem schweren Unfall binnen 15 Minuten Hilfe erhält. Zu solchen „Unfällen“ zählen auch Gewalttätigkeiten.

Wir unterscheiden grundsätzlich die vier Deeskalationsstufen :

  • Deeskalationsstufe I: Wahrnehmung von Körperspannungen und Mimik
  • Deeskalationsstufe II: Aggressionskontrolle durch Kontaktaufnahme
  • Deeskalationsstufe III: Kommunikationsdeeskalation
  • Deeskalationsstufe IV: Lösungskonzepte entwickeln
  • Deeskalationsstufe V: Eigensicherung

Die Thematik unterscheidet sich je nach Institut, . z.B. haben Sicherheitskräfte sicherlich einen anderen Schwerpunkt als Kindergärten, Schulen, Kliniken oder Ämter.

Das Grundprinzip jedoch ist ähnlich.

Die Thematik ist wie folgt strukturiert (Schwerpunkte variieren je nach Auftraggeber):

Theoretische Schulung mit Übungsbeispielen, Szenarien und Rollenspielen:

  • Definition Emotion
  • Gewalt und Aggression
  • Grundbedürfnisse der Menschen
  • Aggression und Gewaltauslöser Innen- und Außenbereich
  • räumlich-organisatorische aggressionsauslösende Reize
  • Wahrnehmung
  • Vorwarnzeit
  • Aggressionen und Gewalt rechtzeitig erkennen
  • non verbales Verhalten
  • aktives Zuhören
  • Körpersprache lesen und verstehen
  • Mimik und Handzeichen (auch kuturelle Unterschiede sind wichtig)
  • Kongruente und inkongruente Nachrichten
  • Systemischer Eskalationskreislauf
  • Verbale Deeskalation und Kontaktaufnahme
  • Vermittlung von Negativbescheiden
  • Deeskalierende Kommunikation
  • Eigensicherung
  • Soziale Distanz
  • Gast Haltung zum Kunden-Klienten-Patienten / Distanz und Prävention
  • organisatorische Maßnahmen zur Prävention
  • präventive Verhaltensweisen bei Aggressionsfällen
  • Notfallmanagemant
  • Sicherheitshinweise und Abwehr- und Fluchttechniken
  • Körperinterventionen im Notfall (Abwehr- und Fluchttechniken)
  • Gesetzliche Grundlagen
  • Anti Mobbing

Praktische Schulung

  • Signale setzen und erkennen
  • Szenarien und Rollenspiele
  • einfache Selbstverteidigungstechniken
  • Teamarbeit und Teamverhalten bei Attacken
  • Personenschutzübungen
  • Anti Amok Training
  • Partnerübungen
  • Einsatz von Alltagsgegenständen zur Verteidigung
  • Fixierungen und Hebeltechniken
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